Ich weiß ja immer noch nicht, was ich davon halten soll: Ein PowerTrail, eine Micro-Strecke, eine PETling-Kette...
Mit dem Human-powered-Zweirad-Falt-Cachemobil habe ich mich auf den Weg gemacht um ein Stück des DK Power auf der Insel Mön zu absolvieren. Die gut 25 Dosen sind sicher repräsentativ für die 2.000 Dosen, die mit viel Mühe in ganz Dänemark für diesen PowerTrail ausgelegt worden sind. Und natürlich ist es Punktefutter für die Statistik.
Meine Erwartungen wurden voll erfüllt: Ein Ansatz von Suchen, ein kurzes Bücken, danach aufschrauben und Döschen ablegen, Logbuch ausrollen und stempeln, Logbuch einrollen, Döschen zuschrauben und dann weglegen - nächster Cache...
Da Mön eine wunderschöne Insel ist, machte das Radeln riesigen Spaß. Hügel rauf und Hügel runter, kurz bremsen und ein Pünktchen einsammeln. Mit dem Rad mache ich das gerne - mit dem Auto wäre es für mich aber undenkbar.
Schön war`s, aber, was soll ich nur davon halten?!? :)
Sonntag, 13. Juli 2014
Donnerstag, 24. Oktober 2013
"Wir müssen ihn haben, den Schaaaatz..."
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| © Long Arm 2013 |
Ein erster Reflex lässt vermuten, dass hier eine Persönlichkeitsstörung der gespaltenen Art vorliegt, bei der ein grundsolider rasierter Auenwaldbewohner und ein abenteuergeiler bärtiger Waldläufer auseinanderdriften. Doch hier gilt: Weit gefehlt! Zwar steckt immer ein Stück des einen in dem anderen, doch das zeigt sich nur an den Anekdoten an den Lagerfeuern. Wir sind ganz oft da draußen und auch ganz unterschiedlich, jedoch nicht in Form eines kahlen schleimigen Wesens, dass nach der Dose trachtet und sich immer nur zur Hälfte kennt.
Um den richtigen Blick auf das "Wir" zu bekommen muss man die DVD wechseln. Auf dem Bildschirm sieht man dann zwei verwegene Typen, die mit CO²-neutralen Straßenraumgleitern auf der Jagd sind, auf der Jagd nach Abenteuern und Gelegenheiten einen Keks zu essen. Wobei letzteres eher den kürzeren Abenteurer aus dem Cockpit lockt.
Was macht dieses Team so stark? Die Crew der Familienkreuzer, die im Hintergrund die Jagd ermöglichen? Der Größenunterschied, der jedes Versteck erreichbar macht (Aussage gilt bis T 4,5) oder ist es doch die unterschiedliche Art zu Denken. Den einen hält die Ausdauer im Labor des Schiffes um auch die kniffligsten Rätsel zu lösen und geduldig Forschungen in den unterschiedlichen Themenbereichen voranzutreiben. Der andere ist der Spezialist für das Peilen über den Daumen und die Suche in Ausschlusskreisen. Der eine greift oben in den Mast hinein und angelt die Dose wie schwerelos mit zwei Fingern. Der andere holt mal schnell die Leiter und verstaut sie im Laderaum des Schiffes (reicht dann auch für manchen T 5).
Das ist das "Wir" beim Geocachen - zwar nicht immer, aber immer gerne. Gemeinsam unterwegs zu sein macht auch aus einer "Tüddeldose®" ein Abenteuer; insbesondere, wenn eine Reihe derselben die Möglichkeit bietet, es den imperialen Truppen mal so richtig zu zeigen! Nach der Arbeit auf den unterschiedlichen Planeten unseres urbanen Universums bringt die gemeinsame Reise zu den heimatlichen Raumhäfen, die Gelegenheit, die eine oder andere Dose im virtuellen Laderaum zu verstauen. Gelegentlich steht auch ein Ausflug in den Nachbarquadranten an, der einen Tag belanglosen Urlaubs füllt oder auch die Zwischenlandung bei einem Event, die den Magen füllt.
Der Autor ist bekennender Nicht-Rudelcacher aber Ungern-Allein-Cacher - daher freut er sich in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen das Cockpit mit jemandem teilen zu können, der sich auf den anderen Seiten verschiedenster Universen auskennt und bereit ist, auch mal einen Keks mitzubringen. Und dann gilt: "Wir müssen ihn haben, den Schaaaatz!"
Montag, 21. Oktober 2013
Each Day of the Year
Nur noch ein kleines Viereck ist frei! Da unten rechts in der Matrix. Morgen ist es soweit - alle Felder der Jahresmatrix sind gefüllt. Grün soweit man sieht...
Und was bedeutet das? Nun, erst einmal, dass nach drei Jahren ein Ziel erreicht ist - wie sinnvoll dieses ist, darf jeder selbst beurteilen. Ja, und dann ist da noch die großen Freiheit: Jetzt muss ich nicht mehr tagesgenau cachen, jetzt darf ich wieder tagesgenau cachen.
Das trifft sich gut, denn irgendwie ist Punktecachen nicht mein Ding. Aber da liegen ja noch viele schöne Dosen in der Gegend. Und alle Bundesländer habe ich auch noch nicht beisammen...
Und was bedeutet das? Nun, erst einmal, dass nach drei Jahren ein Ziel erreicht ist - wie sinnvoll dieses ist, darf jeder selbst beurteilen. Ja, und dann ist da noch die großen Freiheit: Jetzt muss ich nicht mehr tagesgenau cachen, jetzt darf ich wieder tagesgenau cachen.
Das trifft sich gut, denn irgendwie ist Punktecachen nicht mein Ding. Aber da liegen ja noch viele schöne Dosen in der Gegend. Und alle Bundesländer habe ich auch noch nicht beisammen...
Sonntag, 16. Juni 2013
1.000 Funde und ein bisschen leise
Na, dass hat ja gedauert. Bis der 1.000ste Cache es auf unsere Liste geschafft hat, ist viel Zeit ins Land gegangen. Unsere Statistik zeigt es: Die Cachenden Fünf sind ein wenig behäbig geworden.
Altersbedingt*? Ein bisschen.
Nein, natürlich sind wir nicht gebrechlich geworden, aber die Kinder fordern mehr Zeit für ihre Interessen. Da muss Papa dann oft alleine los - ohne Familie und mit einem kleinen schlechten Gewissen.
Interessenbedingt**? Ein bisschen.
Nein, Geocaching ist nicht langweilig geworden. Aber die Kamera lugte aus dem Schrank und fordert ihr Recht - es sind viele schöne Bilder entstanden. Leider nicht vom Cachen, aber die Kombination bietet sich an. Und das Fahrrad wollte auch bewegt und gepflegt werden. Aber da sollte sich zukünftig wieder eine Geocachingverknüpfung herstellen lassen.
Zeitbedingt***? Ein bisschen.
Der Job verlangte nach seinem Recht und das ohne viel Flexibilität. Aber als kleinen Ausgleich gab es ein paar Länderpunkte als Gegenleistung...
Und wie geht es weiter? Na, in aller Ruhe***, in der Nähe** und an schönen Orten** mit netten Menschen*.
Bis bald in Wald*, **, ***!
Sonntag, 6. Januar 2013
Royal Navigation
Irgendwie hätte ich auch von alleine drauf kommen können - alle Zeichen deuteten in diese Richtung: Gestern haben wir am Rande des Kings-Cup in Köln eine Dose geloggt, danach haben wir im Schatten des Domes eine andere Dose vergeblich gesucht (das ist eine andere Geschichte) und heute kam ein Feature über die Navigationsmöglichkeiten vor 2013 Jahren im Radio...
Es muss Dreikönigstag sein - geht ja gar nicht anders...
Und zu diesem Thema kann dosengedanken.de natürlich einen Beitrag leisten! Der Autor hat sich bereits im Jahr 2010 an einer Karikatur versucht(!) - und diese anlässlich des Festtages noch einmal aus der Schublade geholt...
Möget ihr alle auch 2013 den richtigen Weg finden!
Es muss Dreikönigstag sein - geht ja gar nicht anders...
Und zu diesem Thema kann dosengedanken.de natürlich einen Beitrag leisten! Der Autor hat sich bereits im Jahr 2010 an einer Karikatur versucht(!) - und diese anlässlich des Festtages noch einmal aus der Schublade geholt...
Möget ihr alle auch 2013 den richtigen Weg finden!
Freitag, 19. Oktober 2012
Enigma #1
Natürlich habe ich DAS Buch gelesen. Und natürlich habe ich von Mitcachern schon oft die Fragen gehört: "Hast du Enigma schon?!" Irgendwie stellte ich mir die Frage, ob mir hier ein Ritterschlag fehlt. Was ist schon der 1.000ste Cachefund, wenn man DIESEN nicht darunter weiß?
Irgendwann zog ein hellblaues Dämmern am Horizont auf. Ein Mitcacher hatte die Karten und die Fragen ausgedruckt und begann zu Rätseln. Zeit also, ein neues Kapitel in der Geocaching-Timeline aufzuschlagen. Leider begann dieser Abschnitt erstmal mit einem verwirrtem Gesichtsausdruck und dem Gefühl ratloser Verzweiflung. Also, ab in die Schublade damit. Noch mal umdrehen und dem Fund entgegenträumen.
Plötzlich, nur wenige Monate später, wurde ich mit einem virtuellen Eimer Wasser geweckt: Es gäbe Nachrichten! Dies sei die Antwort auf jene und das die Antwort auf diese Frage. Lediglich ein einziges Puzzleteilchen fehlte noch, dann sei das Quiz geschafft und die Queste könnte beginnen. Das Dämmern schien zum Sonnenaufgang werden zu wollen, die Fragen wollten wieder aus der Schublade heraus...
Und irgendwann war es dann soweit! Die letzte Frage (nicht die mit der 42!) war beantwortet und die Aufmerksamkeit sollte den Karten gehören...
Das Papyros in der Hand machte sich erst Ratlosigkeit und dann Klarheit breit. Leider nicht breit genug - fehlte doch die Klarheit für die letzten Meter. Als Mann der - unüberlegten - Tat drängte ich auf den Feldversuch. "Lass uns nachsehen, was da zu finden ist. Machen wir den Rest im freien Fall!"
Gerade als wir uns durchgerungen hatten, mit dem rudimentären Wissen monatelanger Forschung in den klaren Morgen zu reiten, da verschwand beim kleinen roten X die Dose! Oh, welche Verzweiflung erfasste uns... Doch hier sollte es nicht enden - wo eine Dose fehlt, da soll eine Neue hin!
Also packten wir die Rucksäcke mit Proviant, Mikroelektronik und einer Dose mit Logbuch aus eigenen Beständen. Der Tag Urlaub war schon länger von den relevanten Chefs gewährt und der Tank gefüllt. Die Reise ins Ungewisse konnte beginnen, das Mysterium harrte im Licht der hoch stehenden Sonne seiner Entdeckung.
Irgendwann zog ein hellblaues Dämmern am Horizont auf. Ein Mitcacher hatte die Karten und die Fragen ausgedruckt und begann zu Rätseln. Zeit also, ein neues Kapitel in der Geocaching-Timeline aufzuschlagen. Leider begann dieser Abschnitt erstmal mit einem verwirrtem Gesichtsausdruck und dem Gefühl ratloser Verzweiflung. Also, ab in die Schublade damit. Noch mal umdrehen und dem Fund entgegenträumen.
Plötzlich, nur wenige Monate später, wurde ich mit einem virtuellen Eimer Wasser geweckt: Es gäbe Nachrichten! Dies sei die Antwort auf jene und das die Antwort auf diese Frage. Lediglich ein einziges Puzzleteilchen fehlte noch, dann sei das Quiz geschafft und die Queste könnte beginnen. Das Dämmern schien zum Sonnenaufgang werden zu wollen, die Fragen wollten wieder aus der Schublade heraus...
Und irgendwann war es dann soweit! Die letzte Frage (nicht die mit der 42!) war beantwortet und die Aufmerksamkeit sollte den Karten gehören...
Das Papyros in der Hand machte sich erst Ratlosigkeit und dann Klarheit breit. Leider nicht breit genug - fehlte doch die Klarheit für die letzten Meter. Als Mann der - unüberlegten - Tat drängte ich auf den Feldversuch. "Lass uns nachsehen, was da zu finden ist. Machen wir den Rest im freien Fall!"
Gerade als wir uns durchgerungen hatten, mit dem rudimentären Wissen monatelanger Forschung in den klaren Morgen zu reiten, da verschwand beim kleinen roten X die Dose! Oh, welche Verzweiflung erfasste uns... Doch hier sollte es nicht enden - wo eine Dose fehlt, da soll eine Neue hin!
Also packten wir die Rucksäcke mit Proviant, Mikroelektronik und einer Dose mit Logbuch aus eigenen Beständen. Der Tag Urlaub war schon länger von den relevanten Chefs gewährt und der Tank gefüllt. Die Reise ins Ungewisse konnte beginnen, das Mysterium harrte im Licht der hoch stehenden Sonne seiner Entdeckung.
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Montag, 8. Oktober 2012
Final-Varianten I: Der Earthcache
Wie auch immer die Geschichte eines Caches beginnt, sie endet mit einer Dose. Diese kleine Serie von Posts widmet sich der Frage nach dem begehrenswertesten Teil des Caches.
Den Anfang macht ausgerechnet die Art Final, die gar keine Dose vorzuweisen hat: Der Earthcache. Hier ist der Final etwas besonderes, statt einem gut versteckten Container findet sich hier eine lehrreiche Aufgabe.
An den Koordinaten angekommen
Dose suchen ist nicht! Ein Earthcache zeigt, was die Koordinate hergibt - einen Ort, einen Punkt auf dem Globus. Und doch geht kurz nach der Ankunft eine ganz andere Suche los. In der Regel muss der Cacher eine Informationstafel, Bastelmaterial für eine kreative Aufgabenstellung oder ein Naturdenkmal suchen. Meist gilt es einigen Informationen zu sammeln und eine Photoaufgabe zu erledigen - natürlich freiwillig.
Das Gefühl beim Loggen
Kein Container, kein Logbuch. Der Logeintrag fließt in die Tastatur des PCs und umfasst neben dem Eintrag ins Online-Logbuch meist auch eine eMail an den Owner - schließlich müssen die gesuchten Informationen ja auch ihren Weg zur Überprüfung finden. Stempel, Stift und Stechmücke bleiben außenvor; der Trockenlog vor dem Bildschirm führt aber fast immer zu einem netten Kontakt zum Owner.
Die Herausforderung für den Cache-Owner
Nach der Recherche und der Gestaltung des Listings muss der Earthcache den kritischen Blick des Spezialreviewers überstehen: Stimmen alle Details? Ist an dem Ort tatsächlich eine einzigartige geologische Besonderheit zu finden? Wenn ja, dann kann ge- oder vielmehr be-sucht werden. Spannend wären einige Erfahrungen von Earthcache-Ownern. Wer ebensolche hat, der schreibe diese doch in die Kommentare!
Zwei schöne Beispiele
Den Anfang macht ausgerechnet die Art Final, die gar keine Dose vorzuweisen hat: Der Earthcache. Hier ist der Final etwas besonderes, statt einem gut versteckten Container findet sich hier eine lehrreiche Aufgabe.
An den Koordinaten angekommen
Dose suchen ist nicht! Ein Earthcache zeigt, was die Koordinate hergibt - einen Ort, einen Punkt auf dem Globus. Und doch geht kurz nach der Ankunft eine ganz andere Suche los. In der Regel muss der Cacher eine Informationstafel, Bastelmaterial für eine kreative Aufgabenstellung oder ein Naturdenkmal suchen. Meist gilt es einigen Informationen zu sammeln und eine Photoaufgabe zu erledigen - natürlich freiwillig.
Das Gefühl beim Loggen
Kein Container, kein Logbuch. Der Logeintrag fließt in die Tastatur des PCs und umfasst neben dem Eintrag ins Online-Logbuch meist auch eine eMail an den Owner - schließlich müssen die gesuchten Informationen ja auch ihren Weg zur Überprüfung finden. Stempel, Stift und Stechmücke bleiben außenvor; der Trockenlog vor dem Bildschirm führt aber fast immer zu einem netten Kontakt zum Owner.
Die Herausforderung für den Cache-Owner
Nach der Recherche und der Gestaltung des Listings muss der Earthcache den kritischen Blick des Spezialreviewers überstehen: Stimmen alle Details? Ist an dem Ort tatsächlich eine einzigartige geologische Besonderheit zu finden? Wenn ja, dann kann ge- oder vielmehr be-sucht werden. Spannend wären einige Erfahrungen von Earthcache-Ownern. Wer ebensolche hat, der schreibe diese doch in die Kommentare!
Zwei schöne Beispiele
Samstag, 18. August 2012
Von Handtüchern und Schätzen
Am 25. Mai jeden Jahres gedenken wir dem Handtuch, weltweit!
Der "Towel Day" (Handtuch-Tag) wurde in Gedenken an den Autor Douglas Adams eingeführt. Er empfahl in seinem Buch "Per Anhalter durch die Galaxis" für Reisen durchs Universum die Mitnahme eines Handtuchs. Na, wenn das kein Grund zum Innehalten und feiern ist...
Aber natürlich hat auch das schönste Hobby der Welt einen eigenen internationalen Gedenktag: An jedem dritten Samstag im August ist "Internationaler Geocaching-Tag".
Schön, dass der freundliche Mitcacher aus dem Urlaub zurück ist und die Gedenkdose mit suchen kann. Leider war die Zeit ein wenig knapp, daher ist das Exemplar nicht wirklich so schön wie der Container auf dem Groundspeak-Souvenir. Trotzdem war es schön, bewusst etwas zu tun, das auch viele andere an diesem Tag mit der gleichen Intention erledigt haben.
Der "Towel Day" (Handtuch-Tag) wurde in Gedenken an den Autor Douglas Adams eingeführt. Er empfahl in seinem Buch "Per Anhalter durch die Galaxis" für Reisen durchs Universum die Mitnahme eines Handtuchs. Na, wenn das kein Grund zum Innehalten und feiern ist...
Aber natürlich hat auch das schönste Hobby der Welt einen eigenen internationalen Gedenktag: An jedem dritten Samstag im August ist "Internationaler Geocaching-Tag".
Schön, dass der freundliche Mitcacher aus dem Urlaub zurück ist und die Gedenkdose mit suchen kann. Leider war die Zeit ein wenig knapp, daher ist das Exemplar nicht wirklich so schön wie der Container auf dem Groundspeak-Souvenir. Trotzdem war es schön, bewusst etwas zu tun, das auch viele andere an diesem Tag mit der gleichen Intention erledigt haben.
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| Dose des Tages |
Dienstag, 7. August 2012
Dansk Design
Man biegt mit dem vollbeladenen Auto in das nordische Paradies ein und und schon ist man dem Traum ganz nahe. Also Kofferraum auf, den ganzen Kram raus und alles schön ins Ferien-traum-haus schleppen. Es ist es soweit: Geocachen auf einer dänischen Insel.
Doch was fällt auf? Nicht nur die multilinguale Suchanleitung erinnert an ein gewisses schwedisches Möbelhaus, auch die Auswahl der Dosen ist sehr kreativ - und oft nicht auf eine dauerhafte Nutzung angelegt.
Viele der Caches sind mit den Mitteln gemacht, die sich im Ferienhaus oder Minisupermarkt finden. Besonders beliebt: Belüftete Lunchbox mit Plastiktüte des Dosenhändlers. Auch die Logbücher der unvermeidlich zahlreichen Mikros stecken in den unterschiedlichsten Döschen und Töpfchen. Es geht halt fast alles!
Leider sind viele der Caches aber auch etwas ungepflegt. Gelegt von Urlaubern, gefunden und wiederversteckt von zahlreichen Cachern, gewartet von netten Mitspielern, die zum Glück einen Zettel in der Hosentasche hatten.
| Sitzmöbel TARNONG |
Ach ja - skandinavisches Design: Hier ist noch ein Prachtexemplar unauffälliger Tarnung im Stil skandinavischer Vollholzmöbel...
Montag, 9. Juli 2012
Tschüss, Socken-Cache!
Manche Entscheidungen fallen sehr schwer. Es ist in diesem Fall nur ein Knopfdruck, doch der lässt ein Stück der eigenen Geocaching-Geschichte verschwinden.
Unser
Socken-Cache verlangte uns vor einigen Tagen diese Entscheidung ab. Immer
wieder sind in der letzten Zeit Dosen mit den Aufgaben und den Socken
verschwunden. Zum Schluss sprach die Quote aus Logs und Dosenersatz leider
gegen eine weitere Existenz unseres „Lieblings“.
Die
Geschichte und die Aufgaben des Caches – und den Schirmherrn/-tiger – lieferte damals
unser jüngster Cacher. Er ließ es sich auch nicht nehmen, die Verstecke
auszusuchen und die Finaldose zu bestücken. Diese Liebe zu den Details wurde in
den Logs und durch die Favoritenpunkte belohnt.
Doch
manchmal muss eine Entscheidung her. Und so wandert der Socken-Cache ins
Archiv; natürlich mit Zustimmung des Mini-Owners. Schade drum!
Ich frage
mich an dieser Stelle: Ist es normal, dass man eine „Zuneigung“ zu seinen
Caches entwickelt? Die Entwicklung eines neuen Caches ist ein kreativer Prozess.
Und am Ende steht ein Werk, das sich mit der Nutzung und Beurteilung einer
Öffentlichkeit auseinandersetzen muss. Es ist halt immer ein „Baby“, das der
Owner in die Welt entlässt – immer mit einem wachen Blick, ob es läuft und sich
entwickelt. Ja, Zuneigung scheint normal zu sein!
Das
erklärt, warum uns dieser Knopfdruck wirklich schwergefallen ist.
Vielleicht
nutzt ja ein anderer Cacher die Location für ein neues „Werk“.
Samstag, 30. Juni 2012
All-Terrain-Cachemobil
Eigentlich ist mein Liegerad das optimale Cachemobil. Ich kann damit entspannt bis zum besten - weil extrem naheliegenden - Parkplatz fahren. Meine Ausrüstung findet ihren Platz in der Fahrradtasche. Es ist gut für Körper und Seele... Aber leider ist die Geländetauglichkeit nur eine eingeschränkte.
Aber auch dafür gibt es eine Lösung. In Kanada hat man sich des Problems angenommen und ein ideales Cachemobil für die Freunde des Selbertretens entworfen und gebaut. Hier die überzeugenden Features:
Aber auch dafür gibt es eine Lösung. In Kanada hat man sich des Problems angenommen und ein ideales Cachemobil für die Freunde des Selbertretens entworfen und gebaut. Hier die überzeugenden Features:
- In jedem Gelände kann direkt an den Cache herangefahren werden.
- Das widerrechtliche Betreten von Waldflächen ist nicht mehr notwendig - Füße einfach oben lassen!
- Optimal: Liegeradhaltung beim Pedalieren
- Nie mehr einsam und alleine cachen gehen.
- garantiert CO²-neutraler Antrieb
Sonntag, 24. Juni 2012
Loggen oder nicht loggen? Das ist keine Frage...
Wie soll ich einen Cache loggen?
Ein Log darf ruhig kurz sein. Nicht jede Dose erlaubt es, dass man von spannenden Begebenheiten bei der Suche berichtet. Wenn ich aber das Logbuch eines Multis in Händen halte, der mit herausfordernden Stationen glänzte, dann ist ein T4TC! sicherlich zu wenig.
Grundsätzlich scheint das Log auf Papier deutlich kürzer zu sein, als dass Log auf der Plattform. Diese Erfahrung mache ich sowohl als Cacher als auch als Owner - und finde es aus beiden Blickwinkeln verständlich.
Der Eintrag sollte der Dose angepasst sein. Auch ich schreibe keine Romane in die Filmdose an der Bushaltestelle. Wenn aber Platz ist, findet fast immer eine kleine Such-Erfahrung ihren Weg ins Buch. Ist wenig Platz, bleibt es - zumindest bei mir - beim Stempel. Ein Muss ist sicherlich
Sonntag, 17. Juni 2012
Message of a bottle
Ich habe eine Zeitreise gemacht - mit einer Spiritusflasche!
Das gute Stück war unter den Schrank mit den Campingutensilien gerollt und galt in den engeren Familienkreisen bereits als verschollen. Aber nun halte ich die Brennstoffflasche in meinen Händen und erinnere mich daran, wie es 1988 war, als ich sie in einem kleinen Bonner Outdoorladen gekauft habe. In all den Jahren hat sie unsere Outdoorerlebnisse - überwiegend als Radreisende - begleitet. Die emotionale Bindung zu diesem Stück Aluminium festigte sich 1994 in einer irischen Apotheke: als wir die Flasche mit den Worten "Oh, it looks like Crocodile Dundee!" nach dem Auffüllen wieder überreicht bekamen.
Nur ein Erlebnis unter vielen, auf Reisen da draußen. In einer Zeit, als "Geocaching" noch Science Fiction war. Und heute? Am Ende der Zeitreise stelle ich gerade fest, dass ich die Flasche zurzeit wenig brauche: Geocaching ganz weit draußen ist eher die Seltenheit. Zumeist bin ich in der Stadt unterwegs oder an deren grünem Rand. Die Tage auf dem Rheinsteig im vergangenen Herbst sind eine kleine Ausnahme: Hier war spürbar, dass wir dem Wetter ausgesetzt waren und einen Weg auf den eigenen Füßen zurücklegten - mit der Zahnbürste im Rucksack.
Sonntag, 27. Mai 2012
Von Bergen und Tälern
Ist das Leben nicht schön? Doch, das ist es! Besonders an Tagen wie diesen: Die Sonne lacht, das Cachemobil am Vortag einer technischen Überprüfung unterzogen, Proviant in der Fahrradtasche und dann auch noch alleine unterwegs... Letzteres ist allerdings nur schön, weil es so selten ist!Was tun an einem solchen Tag? Die Gelegenheit nutzen und eine Radtour machen. Das Ziel? Dosen sammeln und den Landstrich in dem ich seit über 40 Jahren lebe etwas besser kennen lernen. Zum Glück bieten sich ja hier die 100 Hennefer Dörfer an und die Dosen darin und dazwischen!
Nachdem ich den Kiri-Pflanzen einen Besuch abgestattet habe und aufgrund des Hints zu einer später noch wichtigen Erkenntnis gekommen bin, hatte ich auch schon den ersten "Berg" hinter mich gebracht - hinter den sieben Bergen liegt wirklich nicht Holland! Ein schöner Start, sehr lehrreich, gefolgt von einem Cache, der nur ein Punkt sein will. bei L143 X A3 fragt man sich unweigerlich, was einem der Owner sagen will. Nichts? Das sagt er zumindest selbst...
Dem ollen Pfosten folgt etwas Beeindruckendes: Mein Weg führt am Mittelpunkt des Rhein-Sieg-Kreises vorbei.
Donnerstag, 10. Mai 2012
Gelegentliche Verzweiflung
Manchmal ist es einfach unglaublich: Da ist ein Traditional mit D1 - T1 klassifiziert und man verzweifelt vor Ort.
Das ist mir gerade eben so ergangen. Viermal habe ich nach der Dose der Visionäre gesucht - verbunden mit Zweifeln an der eigenen Erfahrung.
Warum ist das manchmal so schwierig? Auf diese Frage biete ich hier mal zwei Antworten...
Möglichkeit 1: Man denkt während der Suche zu kompliziert. Beim Versuch das Versteck im eigenen Gehirn zu finden gerät man, den Kanälen der Hirnrinde folgend, auf gedankliche Abwege. Damit vernachlässigt man dann die physische Suche und findet in der Regel nichts.
Möglichkeit 2.: Man sucht nicht systematisch genug. Mal hier zu schauen und mal dort zu schauen ist oft langwierig und nur bei eindeutigen Verstecken oder mit der Pflege des Zufalls erfolgreich. Da hilft nur eine 3D-Matrix im Kopf - und dann alle Quadranten nacheinander schön abhaken.
Bei intensiver Nutzung der 1. Möglichkeit findet sich meist eine Idee für einen Cache, der noch gelegt werden muss. Die 2. Variante werde ich demnächst mal versuchen - ich hoffe, dabei bügele ich nicht aus Versehen meine Hirnrinde platt.
PS: Der Visionär musste mich übrigens ans Händchen nehmen damit ich die Dose finde...
Das ist mir gerade eben so ergangen. Viermal habe ich nach der Dose der Visionäre gesucht - verbunden mit Zweifeln an der eigenen Erfahrung.
Warum ist das manchmal so schwierig? Auf diese Frage biete ich hier mal zwei Antworten...
Möglichkeit 1: Man denkt während der Suche zu kompliziert. Beim Versuch das Versteck im eigenen Gehirn zu finden gerät man, den Kanälen der Hirnrinde folgend, auf gedankliche Abwege. Damit vernachlässigt man dann die physische Suche und findet in der Regel nichts.
Möglichkeit 2.: Man sucht nicht systematisch genug. Mal hier zu schauen und mal dort zu schauen ist oft langwierig und nur bei eindeutigen Verstecken oder mit der Pflege des Zufalls erfolgreich. Da hilft nur eine 3D-Matrix im Kopf - und dann alle Quadranten nacheinander schön abhaken.
Bei intensiver Nutzung der 1. Möglichkeit findet sich meist eine Idee für einen Cache, der noch gelegt werden muss. Die 2. Variante werde ich demnächst mal versuchen - ich hoffe, dabei bügele ich nicht aus Versehen meine Hirnrinde platt.
PS: Der Visionär musste mich übrigens ans Händchen nehmen damit ich die Dose finde...
Donnerstag, 15. März 2012
Todesfinal
Was bringt einen Muggel dazu einen Krimi im Geocaching-Gewand zu schreiben? Diese Frage stellt man sich bei der Lektüre von Gunnar Schuberths Todesfinal unweigerlich. Das Buch ist sicherlich amüsant, wenn man die drolligen Vorstellungen von Nichtcachern mag.
Statt einer ausführlichen Rezension liefere ich hier meine Lieblingsstelle:
"Das ist ja ein Glück, dass wir Sie hier getroffen haben." Arabella wandte sich Skamper zu. "Der berühmte searcher09. Mit über dreihundert gefundenen Caches einer der erfolgreichsten Cacher Deutschlands. Er hat auch so Hammercaches wie 'Lost in Düsseldorf' oder 'Heaven and Hell in Lüdenscheid' geknackt." Arabella hatte sich gut über die Geocacher-Szene informiert. "Man sieht gleich, dass Sie ein Profi sind. Sie haben auch eine tolle Geocacher-Kleidung", sagte sie.
Wenn neben einem Lektor auch ein Geocacher das Manuskript gelesen hätte, wären viele unfreiwillig komische Szenen wohl auf der Strecke geblieben. So hatte ich eine kurzweilige Zeit mit dem Buch. Schließlich konnte man den drei Extrem-Geocachern immer wieder mal beim Absturz oder dem Tod im Kugelhagel zuschauen.
Wer die Lektüre scheut, der sollte aber die Praxis suchen - meine Empfehlung hierzu wäre dannIm Territorium des Killerdackels. Ich verrate aber jetzt schon: [SPOILER!] Es ist kein abgeschnittenen Kopf im Final-Container. [SPOILER!]
Ich bin ein Spielverderber, ich weiß...
Statt einer ausführlichen Rezension liefere ich hier meine Lieblingsstelle:
"Das ist ja ein Glück, dass wir Sie hier getroffen haben." Arabella wandte sich Skamper zu. "Der berühmte searcher09. Mit über dreihundert gefundenen Caches einer der erfolgreichsten Cacher Deutschlands. Er hat auch so Hammercaches wie 'Lost in Düsseldorf' oder 'Heaven and Hell in Lüdenscheid' geknackt." Arabella hatte sich gut über die Geocacher-Szene informiert. "Man sieht gleich, dass Sie ein Profi sind. Sie haben auch eine tolle Geocacher-Kleidung", sagte sie.
Wenn neben einem Lektor auch ein Geocacher das Manuskript gelesen hätte, wären viele unfreiwillig komische Szenen wohl auf der Strecke geblieben. So hatte ich eine kurzweilige Zeit mit dem Buch. Schließlich konnte man den drei Extrem-Geocachern immer wieder mal beim Absturz oder dem Tod im Kugelhagel zuschauen.
Wer die Lektüre scheut, der sollte aber die Praxis suchen - meine Empfehlung hierzu wäre dann
Ich bin ein Spielverderber, ich weiß...
Freitag, 2. März 2012
Der richtige Umgang mit der Matrix...
Davon gibt es - derzeit - 31 Stück nordwestlich von Bonn.
Aber der Reihe nach: Zuerst einmal gab es in Meckenheim ein wundervolles "Einschussloch" zu besichtigen. Um die logbare Füllung desselben in die Finger zu bekommen musste die Tarnweste in den Einsatz. Das ist an einer vielbefahrenen Straße ja eh' angeraten, wenn man das Cachemobil verlässt.
Wie sich der geneigte Leser vorstellen kann, ist die Suche nach Serien-Caches eine Suche nach Filmdöschen. Oder Nanos. Was hebt sich da aus der Eintönigkeit heraus? Ein Tradi, der sich ganz anders zeigt, als man vermutete:
Donnerstag, 23. Februar 2012
Feiertag!
Am kommenden Mittwoch ist es soweit: Der 29. Februar läßt das Licht seines Tages über den Geocachern strahlen! Hoffentlich... Altenativ gibt es einen segensrechen Dauerregentag. Warten wir es ab.
Natürlich werden auch wir diesen Schaltjahreszusatztag zelebrieren. Nicht nur mit einen Cache für die Statistik, sondern mit einem Geocaching-Urlaubstag! Und der wird es in sich haben: Eine ganze Reihe Dosen soll den Deckel lüften; wir gehen auf Kreuzzug! Die Reihe Alfterer Kreuze (Beispiel) soll mal alle Logbücher vorzeigen. Zwischendurch geht es zur Stärkung zum 29. Februar - Bonner Mittagspausen-Event.
Die Ziele dieses Tages sind klar: Die Ecke nordöstlich von Bonn soll saubergemacht werden und der 29. Februar als "Tag der meisten Dosen" in die Statistik eingehen. Außerdem ist der Mitcacher sicherlich bereit mir hier mal mit einem Fingerzeig auszuhelfen.
Auch Groundspeak lässt sich am 29. Februar nicht lumpen: Es gibt ein Souvenir für Logs an diesem Tag. Ich weiß leider nur noch nicht, wie ich das in meine Vitrine hinein bekomme...
Natürlich werden auch wir diesen Schaltjahreszusatztag zelebrieren. Nicht nur mit einen Cache für die Statistik, sondern mit einem Geocaching-Urlaubstag! Und der wird es in sich haben: Eine ganze Reihe Dosen soll den Deckel lüften; wir gehen auf Kreuzzug! Die Reihe Alfterer Kreuze (Beispiel) soll mal alle Logbücher vorzeigen. Zwischendurch geht es zur Stärkung zum 29. Februar - Bonner Mittagspausen-Event.
Die Ziele dieses Tages sind klar: Die Ecke nordöstlich von Bonn soll saubergemacht werden und der 29. Februar als "Tag der meisten Dosen" in die Statistik eingehen. Außerdem ist der Mitcacher sicherlich bereit mir hier mal mit einem Fingerzeig auszuhelfen.
Auch Groundspeak lässt sich am 29. Februar nicht lumpen: Es gibt ein Souvenir für Logs an diesem Tag. Ich weiß leider nur noch nicht, wie ich das in meine Vitrine hinein bekomme...
Donnerstag, 9. Februar 2012
Siegfried's choice...
Heute ist das Kleidungsstück für besondere Momente gekommen: Die Tarnweste!
Nach einem kurzen kreativen Moment auf der Bestellseite von signalweste.com ist das unsichtbar machende Kleidungsstück produziert, laminiert und transportiert worden - und dann wohlbehalten in unserem Cacherbau gelandet.
Damit sollten jetzt alle fragenden Muggelblicke gelangweilt um mich herum geleitet werden. Ich bin gespannt auf die ersten Erfahrungen.
Nach einem kurzen kreativen Moment auf der Bestellseite von signalweste.com ist das unsichtbar machende Kleidungsstück produziert, laminiert und transportiert worden - und dann wohlbehalten in unserem Cacherbau gelandet.
Damit sollten jetzt alle fragenden Muggelblicke gelangweilt um mich herum geleitet werden. Ich bin gespannt auf die ersten Erfahrungen.
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